Firmengründung

Eine Firmengründung in Frankreich ist problemlos möglich. Ausländische Investoren bevorzugen die Gründung einer „Sarl"( Société á responsabilité ). Die „Sarl" wurde schon 1925 eingeführt und entstand nach dem Vorbild der deutschen GmbH.

 

Firmengründer schätzen vor allem die politische und wirtschaftliche Stabilität des Landes. Zudem bietet Frankreich attraktive Förderungen für Neugründer und Baugrund ist preiswerter zu erwerben als in Deutschland.

 

Die „Sarl" ist ein attraktives Gründungs-Modell

Ausländische Unternehmen bevorzugen bei Investitionen in Frankreich meist die Gründung einer „Sarl". Die „Sarl" ist eine beliebte französische Ergänzung zur GmbH, da die meisten Richtlinien auf der deutschen GmbH basieren. Dieses Muster für Firmengründungen in Frankreich existiert seit 1925. Es kann für alle geschäftlichen Tätigkeiten im Bereich Handel, Handwerk, Industrie und Dienstleistungen genutzt werden. „Sarl" kann eingesetzt werden wie eine deutsche GmbH, als Kommanditgesellschaft (KG) oder Co.KG. „Sarl" eignet sich selbst als Vermögensgesellschaft.


Gründungsvoraussetzungen einer „Sarl"

Eine „Sarl" muss aus mindestens einem Gesellschafter oder höchstens 100 Gesellschaftern bestehen. Als Gesellschafter anerkannt werden alle juristischen und natürlichen Personen und somit auch Minderjährige. Der Vertrag muss von allen Gesellschaftern unterzeichnet werden. Im Gegensatz zu Deutschland ist allerdings keine notarielle Beurkundung erforderlich. Ausnahme: Bei der Einbringung von Immobilien. Der Firmenname kann von den Gesellschaftern frei gewählt werden. Geschäftsführer müssen immer natürliche Personen sein. Ihre Befugnisse sind gleichzusetzen mit denen, die im deutschen GmbH-Recht verankert sind. Die Kapitalhöhe kann frei bestimmt werden und es gibt keine festgesetztes Stammkapital.


Eine Firmengründung in Frankreich ist attraktiv

Nicht nur wegen der Anlehnung an die GmbH ist Frankreich für ausländische Firmengründer interessant. Ihr Hauptaugenmerk liegt sicherlich auf der politischen und wirtschaftlichen Stabilität des Landes. Zudem braucht man sich um qualifizierte Mitarbeiter keine Sorgen zu machen, denn die Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten sind von hoher Qualität. Auch die niedrigen Lohnnebenkosten und viele staatliche Förderprogramme sind weitere Gründe, um ernsthaft über eine Firmengründung in Frankreich nachzudenken. (Carina Tietz)

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