Politik
Frankreich hat seinen Platz in der Welt-Politik gefunden. Die Atommacht ist ein Gründungsmitglied der Europäischen Union und gilt heute als einer der Denker und Lenker Europas. Frankreich ist ein wichtiger Partner Deutschlands und ein Verbündeter im Kampf gegen den internationalen Terrorismus.
Das französische Parlament
Frankreichs Parlament ist ein Zweikammernsystem. Es setzt sich aus dem Senat mit 343 Senatoren und der Nationalversammlung mit 577 Abgeordneten zusammen. Der Staatspräsident wird für fünf Jahre gewählt und er ist in der französischen Politik für die Ernennung des Premierministers verantwortlich. Das Wahlrecht gilt ab 18 Jahren auf europäischer, nationaler und kommunaler Ebene.
Der 14. Juli und der Laizismus
Der Nationalfeiertag ist den Franzosen heilig. Am 14. Juli gedenken sie dem Sturm auf die Bastille. Dieser Tag steht symbolisch für den Auftakt der Französischen Revolution. Nach der Revolution kam es zum Sturz der Monarchie. Die Umstrukturierung zur parlamentarischen Republik war auf den Weg gebracht. Die französische Verfassung basiert auf dem Laizismus und in ihr sind die Gleichheit vor dem Gesetz, die Glaubens- und Gewissensfreiheit und die Neutralität des Schulwesen festgeschrieben. Der Laizismus sieht eine strikte Trennung von Staat und Religion vor.
Frankreichs Platz in der Welt-Politik
Das internationale politische Tagesgeschehen wird vom Land an der Seine mitbestimmt. Frankreich prägt den politischen und wirtschaftlichen Raum in Europa und ist außenpolitisch für seine diplomatischen Positionen bekannt. Zudem gehört Frankreich zur Nato, ist ein ständiges Mitglied des Weltsicherheitsrates und ein Verbündeter im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Die politisch konservativen Haltungen der Atommacht werden mitunter als zu weit rechts angesehen. (Carina Tietz)
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